Jedermänner-Ausflug in den Spessart

Wander- und Paddelwochenende in Lohr am Main, 9. bis 11. Oktober 2026

Teilnehmer: Peter H., Volker Schi., Andreas Schi., Volker H., Torsten Schi., Thomas L., Hans-Jörg O., Thomas Z., Stephan G., Willy W., Harald M., Armin Schi., Martin M., Berthold Schi.

14 Jedermänner machten sich am Freitag, den 9. Oktober 2026, um 11:00 Uhr mit zwei Pkw und dem VW-Bus „Blauer Klaus“ auf den Weg in den Spessart. Die ersten Teilnehmer erreichten bereits gegen 13:30 Uhr das Hotel HM in Lohr am Main. Die zweite Gruppe, die beruflich noch länger eingebunden war, traf etwas später ein. Gegen 15:00 Uhr waren schließlich alle angekommen und das Wochenende konnte gemeinsam beginnen.

Nach dem Einchecken stand zunächst ein Rundgang durch die historische Altstadt von Lohr auf dem Programm. Anschließend führte eine rund sieben Kilometer lange Wanderung über die Alte Mainbrücke entlang des Mains und stetig bergauf in die umliegenden Wälder. Nach etwa anderthalb Stunden machte sich der Hunger bemerkbar, sodass die Gruppe im reservierten „Brauhaus Keiler“ zum Abendessen einkehrte. Den gelungenen Auftakt ließen die Jedermänner bei einem gemütlichen Absacker in der Hotellobby ausklingen.

Der Samstag stand ganz im Zeichen des Wanderns. Auf dem Spessartweg 1 legten die Jedermänner rund 19 Kilometer zurück. Unterwegs wurde der bekannte Wallfahrtsort Maria Buchen besucht, bevor zur Mittagszeit im Dorfkrug in Halsbach eine wohlverdiente Rast eingelegt wurde. Nach der Rückkehr ins Hotel nutzten einige Teilnehmer die Sauna zur Entspannung. Am Abend traf man sich frisch gestärkt in der Pizzeria Rose in Lohr zu einem geselligen Abendessen und ließ den Tag gemeinsam ausklingen.

Zum Abschluss des Wochenendes wartete am Sonntag noch ein besonderes Erlebnis auf die Gruppe. Mit den Pkw ging es zunächst von Lohr nach Collenberg. Von dort fuhren die Teilnehmer mit der Bahn zurück nach Faulbach, wo sie fünf Kanus übernahmen: ein Zweier- sowie vier Dreierkanus. Das Einsteigen erwies sich zunächst als durchaus wackelige Angelegenheit. Bis die Einweisung durch den Verleiher abgeschlossen und alle Kanus zu Wasser gelassen waren, verging etwa eine Stunde.

Auf dem Main zeigte sich schnell, dass das Paddeln gar nicht so einfach ist. Die Kanus bewegten sich zunächst mal vorwärts, mal seitwärts und gelegentlich sogar rückwärts, bis sich die Besatzungen an Strömung und Steuerung gewöhnt hatten. Vorbei an einer Mainfähre führte die Strecke in Richtung Stadtprozelten. Ein frischer Wind begleitete die Gruppe, doch immerhin blieb das Wetter trocken. Nach rund zweieinhalb Stunden erreichten alle Teilnehmer wohlbehalten wieder Collenberg. Anschließend mussten die Kanus noch aus dem Wasser gezogen und auf den Anhänger verladen werden. Doch auch diese Aufgabe wurde gemeinsam gemeistert. Besonders erfreulich: Alle blieben trocken.

Damit ging ein abwechslungsreiches und kameradschaftliches Wochenende zu Ende, das ganz im Zeichen von Bewegung, Natur und Gemeinschaft stand. Und vielleicht wird der eine oder andere Jedermann die Anstrengungen der Wanderungen und der Kanutour auch noch am Montag in den Muskeln spüren.

Berthold Schremmer